Klettern als Winterausgleich

Lokalkompass.de Wesel vom 15.11.17

Klettern als Winterausgleich

55 Aktive hatten viel Spaß im Kletterzentrum
55 Aktive hatten viel Spaß im Kletterzentrum

Als Winterausgleichstraining stand für die Weseler Kanutinnen und Kanuten am Wochenende ein Klettertag im Neoliet Kletterzentrum Mülheim auf dem Programm. Unter fachkundiger Anleitung konnten die Kinder und Jugendlichen aus fünf Vereinen an unterschiedlich schwierigen Stellen vielfältige Klettererfahrungen sammeln.
Am kommenden Sonntag steht dann wieder kanuspezifisch das Eskimotiertraining im hiesigen Bislichbad von 16.00 –  18.00 Uhr auf dem Programm.

Tag des Sports ist ein voller Erfolg

Rheinische Post vom Premiere Geglückt
Tag des Sports ist ein voller Erfolg
Wesel. Mehr Glück mit dem Wetter als am Tag zuvor beim 13. Hanse-Citylauf hatten die Organisatoren beim Weseler Tag des Sports. Bei der Premiere am Kornmarkt war die Sonne ständiger Begleiter. Viele Vereine präsentierten sich und ihr Angebot. Für die Besucher gab es viele Möglichkeiten, aktiv zu werden und Sportarten auszuprobieren, beispielsweise Kanufahren. Beim Menschenkicker-Turnier schaute Olaf Thon vorbei.

Rheinische Post, Heimatreporter Wesel vom 15.09.17

Rheinische Post, Heimatreporter Wesel vom 15.09.17

Nach einigen Jahren der Abstinenz nahmen in diesem Jahr wieder Kanuten des Weseler Kanu-Club 1925 am internationalen Wanderfahrertreffen, der Weserberglandralley, teil. Insgesamt etwa 1000 Aktive paddelten die vom KK Minden und vom Rintelner KC festgelegten Strecken, die um die Porta Westfalica führten. Fünf Mitglieder des WKC, Jugendliche und Erwachsene, konnten die 41 km lange Silberstrecke von Rinteln nach Minden in vier Stunden und 30 Minuten zurücklegen. Zwei weitere erarbeiteten sich die Goldstrecke Hameln – Minden, die 67 Kilometer lang war. Bei schönstem Wetter war das eine tolle Ausdauerleistung, bei der, trotz aller Strapazen, auch die wunderschöne Natur des Weserberglandes bewundert werden konnte.

Kanujugend im Wildwasser

Weseler Lokalkompass vom 17.05.17

Kanujugend im Wildwasser

 Im einer ging es dann ans 'Eingemachte'

Im Einer ging es dann ans „Eingemachte“
Nachdem die Jugend des Weseler Kanu- Club 1925 e.V. nun ausreichend Erfahrung im Langstrecken- und Kehrwasserfahren auf dem Rhein, der Ruhr und der Lippe gesammelt hatte, waren „aufregendere“ Aktivitäten gefragt. So fuhren alle nach Hohenlimburg zum dortigen Kajak – Wildwasserkanal.
In altersgemischten Gruppen ging es mit viel Schwung immer wieder den Kanal hinunter und mit „Tragehilfe“ an Land wieder hinauf. Drei Stunden lang rackerten sich die Teenies und ihre BegleiterInnen ab, wobei natürlich der ein oder andere auch eine Kenterung erlebte, den Rest der 300m langen Strecke schwimmen musste, …. nur um dann wieder nach oben zu laufen und einen neuen Anlauf zu nehmen.
Bei bestem Wetter und annehmbaren Wassertemperaturen war auch das ein Vergnügen. Einer Wiederholung in der laufenden Saison fiebern alle schon entgegen.

 

Ausdauertraining auf der Weser

Weseler Lokalkompass vom 28.05.17

Ausdauertraining auf der Weser

Stärkung muss sein

Das lange Wochenende mit dem Brückentag gut ausgenutzt fuhr die Jugend des Weseler Kanu – Club 1925 e.V. mit ihrer Jugendwartin und einigen Betreuern an die Weser. Beim befreundeten Rintelner Kanu Club schlugen sie ihr Lager auf und eroberten in Langbooten an 3 Paddeltagen die Weser von Hameln bis hinter Minden. Täglich gut 4 Stunden wurde im Boot gesessen und so mancher Paddelschlag gemacht. So kamen insgesamt 660km zusammen, eine stolze Leistung bei den plötzlich sommerlichen Temperaturen. Neben dieser sportlichen Seite kam auch die Kultur nicht zu kurz: Nachdem das Mindener Wasserstraßenkreuz zunächst unterpaddelt wurde, konnte es anschließend von oben in seiner vollen Größe bestaunt werden.
Übrigens:
Auf der Weser konnten die Teenies vielfältig Pfand – Getränkebehältnisse sammeln und sich so ein zusätzliches Eis verdienen.

 Stärkung muss sein

Erfolgreiche Basisarbeit

NRZ Wesel vom 02. März 2017

Die Jugendlichen des Weseler Kanu-Clubs freuten sich über den Sportpreis des Monats, der auch Ansporn für weitere „Großtaten“ ist.

Erfolgreiche Basisarbeit

Sportpreis des Monats Die Jugend des Kanu-Clubs erlebt aktuell einen Aufschwung

Von Elmar Venohr

Wesel. Der mit 500 Euro dotierte Sportpreis des Stadtsportverbandes Wesel für den Monat Januar ging diesmal nicht an eine Person, sondern gleich an eine ganze Abteilung Die Jugend des Weseler-Kanu-Club erhielt die Auszeichnung. Der Preis wird gesponsert von der Volksbank Rhein-Lippe und Ropa-Sport, unterstützt von der Stadt Wesel sowie präsentiert von der NRZ.

In den vereinseigenen Clubräumen am Yachthafen lobten Walter Großmann, 2. Vorsitzender des Stadtsportverbandes, die stellvertretende Bürgermeisterin Ruth Freßmann und der Schul- und Sportausschuss Vorsitzende Volker Haubitz die Errungenschaften der seit 2014 neu aufgebauten Jugendabteilung.

Die Jury hat sich einstimmig entschieden. Wir wollen mit dem Preis nicht nur Deutsche- oder Europameister auszeichnen, sondern auch erfolgreiche Basisarbeit, so Großmann. Ruth Freßmann ergänzte: „Schön, dass eine Jugendmannschaft den Preis erhält.“ Und Volker Haubitz betonte:

„Dieser Sport macht die Natur für die Jugendlichen erlebbar.“

Seit 2014 baut Jugendleiterin Astrid Wagner den Nachwachs des Kanu-Clubs wieder auf. Die Abteilung verfügt mittlerweile über 20 Jugendliche und einige Gastkinder, die dem Kanusport erfolgreich nachgehen. Ausschlaggebend für die Bewerbung war die Bezirksjugendversammlung am 22. Januar. Die vergleichsweise junge und kleine Abteilung des WKC belegte den dritten Platz – trotz der starken und personell weit umfangreicher ausgestatteten Konkurrenz aus den Städten Duisburg, Krefeld, Mönchengladbach und Oberhausen sowie den Kreisen Viersen, Kleve und Wesel. Wir sind der Meinung dass wir den Preis verdient haben, zeigte sich Vereinsschriftführer Jürgen Thiemann selbstbewusst, „wir können den Jugendlichen so einen Ansporn für die sportliche Zukunft geben.“

So belegte Vanessa Wagner (11) in der Klasse „Schüler weiblich 7 bis 12 Jahre“ im Bezirk den ersten Platz. Sie legte 2016 stattliche 920 Kilometer zurück und sammelte 31 Punkte. Ihre Vereinskollegin Hannah Hecker (7) paddelte sich mit 558 Kilometern und 13 Punkten auf den zweiten Platz.

Punkte für gefahrene Kilometer

„In der Bezirkswertung werden Plätze nach Punkten vergeben, erklärt WKC-Schriftführer Jürgen Thiemann. „Die Punkte bekommen Schüler und jugendliche anteilig für gefahrene Kilometer, das Erreichen eines Wanderfahrerabzeichens, die Teilnahme an Bezirksjugendveranstaltungen sowie Bezirks- und Wanderfahrten.“
Paul Amerkamp (9) belegte in der Klasse „Schüler männlich 7 bis 12 Jahre“ ebenfalls den ersten Platz. Er legte 274 Kilometer zurück und sammelte 16 Punkte. Ebenfalls den ersten Rang im Bezirk sicherte sich Dominic Wagner (15) in der Altersklasse „Jugendliche männlich 13 bis 17 Jahre. Er paddelte 903 Kilometer in seinem Boot und erreichte 29 Punkte. Steffen Hecker belegte Platz drei mit 1141 Kilometern und 22 Punkten. Larry Wüstenhagen (17) wurde Fünfter mit 463 absolvierten Kilometern und 20 Punkten.

Astrid Wagner die die Abteilung seit fast drei Jahren aufbaut weiß genau, dass der Kanu-Sport einen langen Atem voraussetzt. „Unser Sport ist ein Ausdauersport“, weiß sie zu berichten. Natürlich bedankte sie sich auch im Namen des Vereins und ihrer Schützlinge für den Preis und ergänzte angesichts des Sturmes, der am Tag der Preisvergabe herrschte: „Jetzt hoffen wir auf ganz viel gutes Wetter, damit wir lange auf dem Rhein paddeln können.“

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FÜR 900 KILOMETER 235 STUNDEN IM BOOT

„Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5 Stundenkilometern sitzt ein Zehnjähriger für 274 Kilometern rund 55 Stunden im Boot“ erklärt WKC-Schriftführer J. Thiemann,  900 Kilometer erfordern 180 Stunden mehr. Rechnet man An- und Abreise sowie die Zeit für das Umsetzen der Fahrzeuge hinzu, kommt man leicht auf die doppelte Stundenzahl.
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(Korrektur WKC Webmaster:
274 Kilometer = 55 Stunden, 900 Kilometer = 180 Stunden)